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Häufig gestellte Fragen über Photovoltaik, grünen Strom und Solarwerke Deutschland

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Photovoltaik von Solarwerke Deutschland

Häufig gestellte Fragen zum Thema Grünstrom und Photovoltaik

Bei Solarthermie wandeln Kollektoren die Sonneneinstrahlung in nutzbare Wärme um. Sie wird in der Regel über Wärmetauscher für die Heizung und Warmwasserbereitung eingesetzt. Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung der Sonnenenergie in grünen und nachhaltigen Strom.

Photovoltaik ist die direkte Umwandlung der Energie des Sonnenlichts in grünen Strom mittels aus einzelnen Solarzellen aufgebauten Solarmodulen. Das Wort kommt von „Photon“ (griechisch: Licht) und „Volta“ (italienischer Erfinder, nach dem die Einheit der elektrischen Spannung „Volt“ benannt wurde).

Die Bauzeit einer Photovoltaik-Anlage hängt von der Leistungsgröße und den bautechnischen Gegebenheiten ab. Bei Photovoltaik-Anlagen bis 10 kWp erfolgt die Installation in 1 bis 3 Werktagen.

Photovoltaik-Anlagen können problemlos auf Flachdächern installiert werden. In diesem Fall werden die Module mit Hilfe eines Montagesystems schräg aufgestellt, so dass sie die optimale Ausrichtung und eine günstige Neigung erhalten. Gleichzeitig ist mit der Schrägaufstellung der Module der Reinigungseffekt und eine ausreichende Belüftung gesichert. Hierbei ist ein ausreichend großer Abstand zwischen den Modulen wichtig, da es sonst zu einer Verschattung und somit zu einer Ertragsminderung kommt. Zur Installation der gleichen Leistung ist die benötigte Flachdachfläche in etwa doppelt so groß wie bei einer Schrägdachvariante.

Wp steht für ‚Wattpeak‘ oder auf deutsch Wattspitze. Das ist eine Einheit, die sich in der Photovoltaik eingebürgert hat. Sie gibt die Leistung an, die ein Solarmodul bei voller Sonnenbestrahlung erreichen kann.

Die Höhe der erzeugten grünen Solarstrommenge hängt vom Standort, der Neigung und Ausrichtung und der verwendeten Solarmodule ab. Eine Photovoltaik-Anlage in Deutschland erzeugt im Schnitt je kWp rund 1.000 Kilowattstunden grünen Strom, wobei der Stromertrag in Süddeutschland häufig etwas höher ist als in Norddeutschland.

Photovoltaik-Module nutzen nicht nur das direkte Sonnenlicht, das nur bei klarem Himmel auftritt, sondern auch die diffuse Strahlung, die durch die Wolken tritt. Je heller es ist, desto mehr grünen Strom erzeugen die Photovoltaik-Module – egal, ob dabei die Sonne direkt zu sehen ist oder nicht. In Deutschland macht der diffuse Anteil übrigens etwa die Hälfte der Einstrahlung aus.

Idealerweise wird der Wechselrichter an einem geschützten Ort, der auch im Sommer nicht zu warm wird, installiert. Wenn im Haus kein geeigneter Montageort vorhanden ist, gibt es auch Wechselrichter, die außen angebracht werden können.

Normalerweise nicht, denn dank der glatten Moduloberfläche der Photovoltaik-Anlage sorgen in der Regel Regen und Schnee für die Reinigung.

Seit 01.01.2021 ist der Eigenverbrauch von Solaranlagen bis zu einer Anlagengröße von 30 kWp von der Zahlung einer Umlage befreit.

Ja, die Einnahmen aus dem Betrieb einer Photovoltaik-Anlage sind steuerlich zu berücksichtigen und müssen beim zuständigen Finanzamt gemeldet werden. Details sollten Sie mit einem Steuerberater klären.